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Fortsetzung des Gespräches mit dem Sanierungs-experten Ernst Munk zur Bekämpfung der Superrezession: |
Dubai kann sich die Gelassenheit des Siegers leisten. |
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Bei Superlativen wie dem Burj Khalifa sollten die UAE mit Dubai der Konkurrenz aus dem Ausland nachsehen, dass dort schon einmal die Frage aufgeworfen wird, ob alle weiteren Zukunftsprojekte des Wüstenstaates künftig wieder genauso schnell realisiert werden können wie geplant und ob sie in dem Worldwide Economic Disaster finanzierbar bleiben. Dass unter Konkurrenten in solcher Manier provokant hinterfragt wird, ist normal. Die Antwort ist aber eindeutig: Alles, was an Infrastrukturmaßnahmen erforderlich ist, um in dem nächsten Jahrzehnt einer der modernsten Staaten weltweit zu sein und zu bleiben, ist in den UAE mit Dubai bereits heute nahezu vollständig verwirklicht. |
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Dubai kann die Investitionssummen und das Tempo des Ausbaus reduzieren, ohne Gefahr zu laufen, Geschwindigkeit in der Innovation zu verlieren. Mag sein, dass wegen der Superrezession und wegen des weltweit grassierenden Insolvenzvirus internationale Investoren auch in Dubai die Investitionsvolumina kürzen und die Bauzeitenpläne, die in Europa sowieso utopisch gewesen wären, verlängern müssen. Damit findet aber nur eine Anpassung an die wirtschaftlichen Notwendigkeiten statt, die das Worldwide Economic Disaster ausnahmslos für die Volkswirtschaften aller Staaten mit sich gebracht hat. Dennoch werden Fortschritt und Wachstum auch weiterhin die Ökonomie der UAE und Dubais definieren.
Neue Sanierungskonzeptionen werden hinzutreten und zusammen mit den schon vorhandenen und künftigen Infrastrukturmaßnahmen dazu führen, dass die Produktion und Wertschöpfung bald wieder im Niveau steigen wird.
Dann wird Dubai gestärkt als der Krise hervorgehen, während andere Volkswirtschaften noch viel längere Zeit damit beschäftigt sein werden, ihre eigenen ökonomischen Krankheitssymptome zu bekämpfen. Leider können wir Deutschland davon nicht automatisch ausschließen, sondern nur hoffen, dass die neue Regierung die richtigen Maßnahmen der Sanierung ergreift. Die Innovationskraft und der Innovationswille Dubais dagegen sind so groß, dass diese auch nicht von der Finanzkrise gestoppt werden können.
Totgesagte leben länger. Die Gewichte verschieben sich zu Gunsten des arabischen Wirtschaftsraumes und der UAE.
Die Schlagzeilen in den westlichen Medien über das Ende der modernsten Bauprojekte der Welt in Dubai geben nur ein Zerrbild der Wirklichkeit wieder. Das Schlagwort von dem auf Sand gebauten Wirtschaftswunder ist dabei nur Ausdruck der eigenen Angst, dass die Zeiten des Wirtschaftswunders in Europa unwiederbringlich der Vergangenheit angehören könnten. Nichts konnte dies besser demonstrieren als die Eröffnung des Burj Khalifa: Schwierigkeiten sind dazu da, um überwunden zu werden. Dubai hat dies erneut eindrucksvoll demonstriert.
Dubai hat viele Schwierigkeiten überwunden. Im Sinne bester Economic Leadership mit gutem Beispiel für die Weltwirtschaft vorangegangen: Milliarden US $ Investitionsvolumen für den Burj Khalifa, das sollen andere Länder erst einmal nachmachen.
Fast scheint es so, als ob für US-Amerikaner und für uns Europäer Horrormeldungen über das allegorisch formulierte Versanden der Kapitalströme wie Balsam auf die eigene geplagte Seele wirken: In dem Worldwide Economic Disaster sollen nach einem merkwürdigen Gerechtigkeitsverständnis mancher Journalisten in den USA und in Deutschland alle Staaten von der Kapitalknappheit bitte schön allesamt gleichermaßen getroffen werden. Und genau das trifft für Dubai nicht zu. In Wirklichkeit sind die Verursacher der Krise in den USA und in Europa viel härter von der selbst verschuldeten Krise betroffen als etwa China, Indien oder die VAE mit Dubai. Denn in den USA bedeutet Kapitalknappheit einen Verschuldungsgrad von 136 % der Jahreswirtschaftsleistung der Volkswirtschaft, und nach den bail outs sind es rund 350 % oder 400 % je nach Schätzung. In Europa bedeutet dies je nach Land und je nach dessen Finanzpolitik 50 % bis 100% als Verschuldungsgrad.
Daneben sind diese Kennzahlen für die UAE verschwindend gering und fallen bei einer finanzmathematischen Betrachtung praktisch nicht so schwer ins Gewicht. In der Bonität der Staaten nimmt Dubai einen guten Rang weit im oberen Drittel der Ranking-Skala ein. Das sollte Kalifornien von sich behaupten können. Und außerdem sind die Schulden internationaler Immobilien-Projektentwicklungsgesellschaften, man kann auch Spekulationsgesellschaften sagen, nicht die Schulden der UAE oder des Staates Dubai und deshalb weitaus mehr das Problem der Europäer und Amerikaner, nämlich deren Banken.
In den USA sind seit Lehman Brothers mehr als 140 Banken wegen nicht abwendbarer Insolvenz dauerhaft vom Markt verschwunden. Im Jahr 2010 wird nicht nur in den USA ein weiterer Höhepunkt bei den Bankenpleiten erwartet.
Das Ende der Fahnenstange der Bankinsolvenzen in den USA ist noch lange nicht erreicht. Die Folgen der US-amerikanischen und europäischen Geldmengenvernichtung haben auch den UAE mit Dubai geschadet, aber nicht ins Wanken gebracht, und jetzt kehren die Folgen dieser unverantwortlichen Fiskalpolitik in die Länder ihrer Erfinder bzw. Verursacher und bislang auch größten Bewunderer zurück: nach New York, Tokyo und London, und leider auch nach Frankfurt am Main.

Downtown Burj Khalifa – der neue Stadtteil der Superlative – repräsentiert das neue Dubai: Neben dem neuen Wahrzeichen Burj Khalifa ist das "The Address Downtown Burj Khalifa" mit der höchstgelegene Skylounge der Welt "Neos" ein weiteres Highlight in Nachbarschaft zur Dubai Mall. Mit dem ultimativen Ausblick auf das höchste Gebäude und die größten Wasserspiele bildet das 5-Sterne Luxusdesignhotel einen gesellschaftlichen Hotspot der Stadt. Das Flagship Hotel gehört zur Emaar Hospitality Group, der Hotellerie-Tochtergesellschaft von Emaar Properties PJSC. |